So ist Online-Banking sicher

eingestellt von Sparkasse Holstein am 30. November 2018 um 08:00 Uhr

So ist Online-Banking sicher

Schon gewusst? Heute ist der internationale „Computer Security Day“. Diesen Tag gibt es seit 1988, um an das Thema Informations- und Computersicherheit zu erinnern. Ein guter Anlass, um auch über Sicherheit im Online-Banking zu sprechen. Glaubt ihr, dass ihr hier sicher unterwegs seid? Dann schaut mal, ob ihr folgende Punkte einhaltet:

 

Auf richtige Adresse und verriegeltes Schloss achten

Wenn ihr euer Online-Banking startet, sollte die Adresse im Browser nicht nur mit „http“, sondern mit „https“ starten. Das zusätzliche „s“ bedeutet „secure“, also sicher. Es zeigt eine verschlüsselte Datenleitung an. Unsere Online-Banking-Seiten sind immer TLS-verschlüsselt. Damit stellen wir sicher, dass eure Daten während der Übertragung nicht mitgelesen oder verändert werden können.

Ob eure Daten sicher übertragen werden, erkennt ihr übrigens auch an dem Schlosssymbol in der Browser-Zeile. Ist das Schloss geschlossen, findet eine gesicherte Datenübertragung statt.

 

Namhaften Browser verwenden

Nutzt immer einen namhaften Browser und haltet ihn vor allem durch Updates aktuell. Nur so ist gewährleistet, dass der Browser den aktuellen Sicherheitsstandards genügt. Neben einem aktuellen Browser ist auch ein aktueller und leistungsfähiger Virenscanner wichtig.

 

Sicheres Passwort nutzen

Wählt für euer Online-Banking ein sicheres Passwort! Und vor allem: Verwendet das Passwort nicht auf anderen Seiten, wie zum Beispiel Shopping-Portalen oder Mailprogrammen.

 

Anmeldedaten niemals speichern

Auch wenn es ja sooo schön bequem ist: Speichert die Zugangsdaten für euer Online-Banking NIE auf eurem Computer, Tablet oder Handy.

 

Öffentliche Hotspots meiden

In öffentlichen Bereichen, etwa Bahnhöfen oder Flughäfen, ist besondere Vorsicht geboten. Eure Bankgeschäfte solltet ihr nie über einen öffentlichen Hotspot erledigen. Hier ist die Gefahr zu groß, dass eure Daten ausspioniert werden.

 

Niemals sensible Daten preisgeben

Seid wachsam, wenn ihr nach Zugangsdaten, PIN oder TAN gefragt werdet! Diese Daten sind sehr sensibel und sollten niemals von euch an Dritte herausgegeben werden.

Betrüger versuchen häufig, unter einem Vorwand an eure Daten zu gelangen. Oft geschieht das direkt nach der Anmeldung zum Online-Banking. Ihr werdet dann aufgefordert, eine TAN einzugeben, um zum Beispiel euren Online-Banking-Zugang nach Wartungsarbeiten zu entsperren oder aufgrund einer angeblichen Gutschrift eine Rücküberweisung durchzuführen. Aber auch über Mails oder telefonisch sprechen Betrüger ihre potentiellen Opfer häufig an.

Wenn ihr Zweifel habt und euch etwas komisch vorkommt, brecht den Online Banking-Vorgang ab und informiert uns über den Vorfall. Verdächtige Mails könnt ihr zum Beispiel an warnung@sparkasse.de weiterleiten.

Ein wichtiger Hinweis zum Schluss: Wir als Sparkasse werden euch niemals auffordern, eure Zugangsdaten, eure PIN oder eine TAN anzugeben.

 

Tageslimit setzen

Um euer Konto noch besser zu schützen, empfiehlt es sich, ein Tageslimit zu setzen. Jede Anfrage, die über dieses Limit hinausgeht, wird automatisch abgelehnt. Solltet ihr doch Opfer eines Betrugsfalles werden, ist der Schaden so zumindest eingegrenzt. Das Limit lässt sich natürlich jederzeit wieder ändern.

 

„Abschließen“ nicht vergessen

Wenn ihr eure Wohnung verlasst, schließt ihr die Tür zu – selbstverständlich! Auch wenn ihr euer Online-Banking verlasst, solltet ihr „abschließen“. Bedeutet übersetzt: Klickt immer auf „Abmelden“ und schließt anschließend den Browser. Noch sicherer ist es, wenn ihr am Schluss der Sitzung den Zwischenspeicher (Cache) des verwendeten Browsers leert. Alternative: Direkt den „privaten Modus“ in eurem Browser einstellen. So wird keine Historie von eurem Surfvorgang erstellt.

 

Konto im Zweifelsfall sperren

Habt ihr die Befürchtung, dass Dritte Zugriff auf euer Konto erhalten haben? Dann sperrt euren Kontozugang über den deutschlandweit kostenfreien Sperr-Notruf 116 116.

Übrigens: Solltet ihr kein Telefon zur Hand haben, hilft es auch, eure PIN dreimal falsch einzugeben. So ist der Zugang zu eurem Konto vorläufig gesperrt.

 

Bild: DSV

 

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